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Was sind Gradtage?

Gradtage geben den durchschnittlichen Heizbedarf in Abhängigkeit von der Jahreszeit wieder. Sie beruhen auf den Gradtagszahlen  nach VDI 2067 Blatt 1 (Ausgabe 12/1983, Tabelle 22).

Dazu wurde 20 Jahre lang an verschiedenen Orten in Deutschland  zu mehreren Tageszeiten die Außentemperatur gemessen und die mittlere Tagestemperatur berechnet. Unter der Annahme, daß bei Tagen mit einer mittleren Außentemperatur von +15° Celsius und mehr kein Heizbedarf  besteht, wurde eine Tabelle erstellt, die den mittleren Heizbedarf der einzelnen Monate wiedergibt. Dabei wurden 1000 Promille über die einzelnen Monate verteilt. In der Heizkostenabrechnung werden dabei folgende Werte verwendet:

Wann werden Gradtage benötigt?

Gradtage kommen immer dann zum Einsatz, wenn in einem Abrechnungszeitraum ein oder mehrere Nutzerwechsel stattgefunden haben. Sie werden dann für folgende Sachverhalte benötigt:

  • Aufteilung der Grundkosten:  Üblicherweise wird ein Teil der Heizkosten über sogenannte Grundkosten (Verteilung der Kosten über die Heizfläche) umgelegt. Auf Grund des unterschiedlichen Wärmebedarfs in den einzelnen Monaten erfolgt die Aufteilung der Kosten bei einem Nutzerwechsel zwischen Vor- und Nachmieter somit nicht zeitanteilig nach Tagen sondern nach Gradtagen.
  • Aufteilung von Verbrauchskosten: Liegen keine Verbrauchswerte zum Zeitpunkt des Nutzerwechsels vor, sondern nur von der Ablesung am Ende des Abrechnungszeitraumes, so erfolgt die Berechnung der anteiligen Verbräuche von Vor- und Nachmieter ebenfalls nach Gradtagen.

Beispiel:

Die einzelnen Kosten werden nach folgenden Kriterien aufgeteilt:

  • Grundkosten Heizung nach Gradtagen
  • Verbrauch Heizung nach Gradtagen
  • Grundkosten Warmwasser nach Tagen
  • Verbrauch Kalt- und Warmwasser nach Tagen

                              

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